Montag, 6. Juni 2016

I sold myself too cheap.



Feel me in the saturation when the sun burns out.
'Cause I am the one inside you. And I am the one
inside your veins. 'Cause I am the one inside you.
Over and over I'm here again.



Berufliche Triplebelastung, zwei Prüfungen, eine Masterarbeit, vier große freiberufliche Projekte. Am Anfang des Monats schon kein Geld mehr auf dem Konto. Trotz der vielen Arbeit. Aber wenigstens der Lebenslauf sieht gut aus. Und das Abschlusszeugnis. Irgendwie hab' ich mich trotz Nachhilfe, Grafiker-Kram, Autorendasein und Freizeitabstinenz auf Bestnote gehievt. Ich muss wirklich gut sein. Oder einfach nur abgebrüht. Ich denke eher letzteres. 
Jedenfalls dachte ich mir jetzt so: yolo. Scheiß drauf. Kein Geld mehr? Dann leb' ich halt ohne. 
Dann kann ich auch mal 'ne Arbeitspause einlegen. 
Dann kann ich vielleicht mal wieder Destiny zocken. 
Dann kann ich an meinem Buch weiterschreiben. 
Dann kann ich bis um 11 im Bett liegen bleiben. 
Dann kann ich abends endlich mal wieder an meinem MacBook sitzen, ohne permanent in InDesign oder Illustrator rumzudoktern. 
Dann kann ich mir endlich mal wieder die Fingernägel lackieren. 
Dann kann ich endlich wieder so'n richtig geiles Thai-Curry kochen. 
Dann kann ich meine Regale ausmisten. Und meinen Keller. Und meinen Dachboden. Und mein Leben. Ich bin mir mehr Wert, als die paar Kröten. Ich hab' einfach keine Lust mehr, mich aufbrauchen zu lassen. Ich will keine Energie mehr für bedeutungslose Freundschaften, gezwungenes Networking, unnötige Konversationen oder nichtsnutzige Jobs aufbringen. Ich lebe lieber 'n bisschen mehr.

1 Kommentar:

Carolin Se hat gesagt…

Da hast du wirklich Recht! Man muss auch mal ein bisschen Freizeit haben und leben :)

Liebe Grüße

http://nilooorac.com/