Freitag, 30. Dezember 2011

The Air around me still feels like a Cage.




My Eyes are red and gold, the Hair is standing straight up... This is not the Way I pictured
me. I can't control my shakes. How the Hell did I get here? Something about this... so very
wrong. I have to laugh out loud, I wish I didn't like this. Is it a Dream or a Memory? I've
felt the Hate rise up in me. I wander out where you can't see. Inside my Shell I wait and bleed.


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Tja Jasmin, hier stehst du also. Am Abgrund. Vor dir das Grab, das du dir selbst geschaufelt hast. Der Grabstein ist schön. Schwarzer Marmor. Mit zartgoldener Schrift steht dort "Died from a broken Heart".
Und ja, wenn wir ehrlich sind, ist es doch alles deine eigene Schuld. Wirklich. Du warst recht dumm. Naiv... und hast die Welt durch rosarote Zuckerwattebällchen wahrgenommen. Aber nun ist der Traum endgültig aus. Monatelang hast du die vielen Anker, die dich in die kalte, drückende Tiefe gezogen haben, ignoriert und hast von den wenigen Lichtblicken gezehrt. Wie ein Gefangener in einem dunklen Kerker, dem man einmal pro Woche ein Stück altes, trockenes Brot hinwirft, das er so minutiös einteilt bis die nächste Ration kommt, damit er nicht verhungern muss. Genau so hast du dich von Strohhalm zu Strohhalm gehangelt und gehofft... So voller Hoffnung warst du! Auf dein Happy End. Man muss ja zugeben, dass es zeitweise wirklich gut aussah. Als würde das so sehr herbei gesehnte Happy End eintreten. Es war zum Greifen nah. Du warst fast dran. Aber eben nur fast. Du hast geduldig alle Schmerzen und Qualen ertragen, bist jeden Tag erneut mutig aus deinem Tränenmeer herausgeschwommen und hast das rettende Ufer erreicht. Und das alles nur wegen ihm. Weil du allen Ernstes so dumm warst und dachtest, dass so ein wunderbarer Mensch wie er, der knappe drei Klassen über dir steht, dich wollen würde. Du warst verliebt. So unsterblich verliebt... Und genau das bringt dich jetzt um. Hier und heute.
Aber nein! Noch einmal findest du die Kraft um dich aus dem Abgrund zu ziehen. Deine letzten Reserven bringst du auf, um es endlich zu beenden. Kurz vor dem Absturz drehst du dich um und entschließt dich, weiter zu gehen. Du willst ihn so sehr. Mehr als jeden anderen Menschen auf dieser Welt. Aber du siehst ein, dass es aussichtslos ist. Hoffnungslos...

Ja, ich hatte immer gedacht, wenn ich gehe, gehe ich mit einem imposanten Paukenschlag. Mit einem gewaltigen Donner und stürmischem Regen. Laut jedenfalls. Erhobenen Hauptes, voller Stolz in der Brust, mit graziösem Gang raus aus dem andauernden Dilemma. Aber jetzt, wo es so weit ist, gehe ich ganz still und klammheimlich. Mit gesenktem Kopf, hängenden Schultern und einem gebrochenen Herz in den Händen. Nun werde ich es erneut zusammenkleben und Trost suchen. Wo, weiß ich nicht. Wie, weiß ich ebenso wenig. Aber ich werde es schaffen. Ohne dich. Du bist nun kein Teil meines Lebens mehr. Das war stets meine größte Angst. Du warst ein Teil davon, auch wenn du es selbst nie sein wolltest. Jetzt ist die Angst Realität geworden. Denn jetzt ist alles vorbei. Weil du mir nicht glaubst und ich darüber so sehr verletzt bin, dass ich mich endgültig umdrehen und aus dieser Sackgasse fliehen muss.

Kommentare:

Fräulein.Kunterbunt hat gesagt…

Lyrisch auf höchstem Niveau.
Menschlich genau auf meinem Level.
Seelenverwandte <3

Bittersüß. hat gesagt…

Irgendwann muss sich ja mal der Verstand einschalten... <3